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Vergleiche

WLAN-Steckdose mit Energiemessung 2026: Die besten Modelle im Vergleich

TP-Link Tapo P115, Meross MSS310, Shelly Plug S Gen3 und Eve Energy: Welche smarte Steckdose mit Energiemessung passt 2026? Maximale Last, WLAN oder Thread, Matter, Home Assistant und praktische Einsätze gegen Stromfresser.

MS
Miguel Serenite
Veröffentlicht am 16. April 2026Aktualisiert am 9. Oktober 20268 min Lesezeit
Stecker in einer europäischen Wandsteckdose, wo eine smarte Steckdose mit Verbrauchsmessung zwischengesteckt wird

Kurze Antwort

Welche ist die beste smarte Steckdose mit Verbrauchsmessung 2026?

  1. Beste Wahl insgesamt

    TP-Link Tapo P115 Smart-Steckdose mit Verbrauchsmessung

    Mini-Steckdose mit 16 A / 3.680 W, Echtzeitmessung mit Verlauf, übersichtlicher Tapo-App sowie Alexa und Google.

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  2. Alternative für Apple Home

    Meross MSS210P Smart-Steckdose HomeKit 16A

    16-A-Steckdose mit Verbrauchsmessung, in der HomeKit-Version über Apple Home und Siri sowie Alexa und Google steuerbar.

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  3. Automatisieren ohne Messung

    TP-Link Tapo P100 4er-Pack Smart-Steckdosen

    Ohne Energiemessung und auf 10 A begrenzt ergänzt dieses Pack eine P115, um Lampen, Ladegeräte und Kleingeräte zu planen.

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Die beste smarte Steckdose mit Energiemessung für die meisten Haushalte ist die TP-Link Tapo P115: 16 A, Verbrauchsanzeige in Echtzeit mit Verlauf, eine einfache App und ein kompaktes Gehäuse. Wer im Apple-Ökosystem lebt, ist mit der Meross MSS310 (HomeKit-Version) oder der Thread-basierten Eve Energy besser bedient, und die Shelly Plug S Gen3 ist die erste Wahl für Home Assistant und rein lokale Steuerung.

Dieser Vergleich stützt sich auf Herstellerangaben, unabhängige Testberichte und verifizierte Käuferbewertungen. Wir berücksichtigen nur Modelle, die 2026 in Europa erhältlich sind, und weisen klar darauf hin, wo sich Versionen je nach Land unterscheiden.

Warum den Verbrauch Gerät für Gerät messen?

Der Stromzähler zeigt eine Summe, aber keine Aufschlüsselung. Eine smarte Steckdose mit Energiemessung sitzt zwischen Wandsteckdose und Gerät und zeigt die aktuelle Leistung (in Watt) sowie die verbrauchte Energie (in kWh) über die Zeit. So beantworten Sie ganz praktische Fragen:

  • Wie viel verbraucht die alte Gefriertruhe wirklich? Wenige Tage Messung reichen, um den Jahresverbrauch abzuschätzen und zu beurteilen, ob sich ein Austausch lohnt.
  • Was kostet der Standby der TV-Ecke? Eine Kombination, die dauerhaft 5 W zieht, läuft 8.760 Stunden im Jahr, also rund 44 kWh. Die Steckdose liefert Ihnen den echten Wert Ihrer Geräte.
  • Ist die Waschmaschine fertig? Fällt die Leistung auf wenige Watt, kann die App oder Ihre Smart-Home-Zentrale eine Benachrichtigung senden.
  • Wirken meine Änderungen? Der Verlauf erlaubt den Vergleich von Woche zu Woche.

Für den Blick auf den ganzen Haushalt ergänzt ein Energiemonitor im Sicherungskasten die Steckdosen: Lesen Sie unseren Vergleich der Energiemonitore.

TP-Link Tapo P115 Smart-Steckdose mit Verbrauchsmessung

9.5/10
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Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Maximale Last

Das wichtigste Sicherheitskriterium. Steckdosen mit 16 A (3.680 W) wie die Tapo P115 oder die Meross MSS310 vertragen große Verbraucher: Waschmaschine, Trockner, Airfryer oder Heizlüfter. Modelle mit 11 oder 12 A (etwa 2.500 W) wie die Eve Energy oder die Shelly Plug S Gen3 eignen sich gut für Elektronik, Kühlschrank oder Router, aber nicht für leistungsstarke Heizgeräte.

Funkstandard: WLAN, Thread und Matter

WLAN-Steckdosen verbinden sich direkt mit dem Router, ohne Bridge, funken aber fast immer nur im 2,4-GHz-Band. Thread (Eve Energy) bildet ein stromsparendes Mesh-Netz und benötigt einen Thread-Border-Router, etwa einen HomePod mini, ein kompatibles Apple TV 4K oder einen Nest Hub der 2. Generation. Matter ist die gemeinsame Ebene, mit der eine Steckdose in Apple Home, Google Home, Alexa oder SmartThings funktioniert. Achtung: Nicht jede Steckdose ist Matter-fähig. Bei TP-Link tragen die Matter-Versionen ein „M“ im Namen (P110M, P115M), die normale P115 nicht.

App und Verlauf

Eine gute Messung nützt wenig ohne lesbare Diagramme. Achten Sie darauf, dass die App Tages-, Wochen- und Monatsverläufe speichert und die Eingabe Ihres Strompreises erlaubt.

Lokale Steuerung und Smart Home

Wenn Sie Home Assistant oder eine andere Zentrale nutzen, wählen Sie eine lokal steuerbare Steckdose. Shelly bietet eine lokale API und eine sehr gute Home-Assistant-Integration. Auch Matter- und Thread-Steckdosen arbeiten nach der Einrichtung lokal.

Baugröße

Eine breite Steckdose blockiert den Nachbarplatz in der Steckdosenleiste. Mini-Formate sind im Alltag praktischer.

Die Modelle im Vergleich

TP-Link Tapo P115: die beste Wahl für die meisten Haushalte

Die Tapo P115 ist eine Mini-WLAN-Steckdose mit 16 A / 3.680 W, die den Verbrauch in Echtzeit anzeigt und den Verlauf in der Tapo-App speichert. Sie bietet Zeitpläne, Timer und Abwesenheitsmodus und funktioniert mit Alexa und Google Assistant.

Stärken:

  • 16 A: auch für leistungsstarke Geräte wie Airfryer oder Waschmaschine
  • Übersichtliche Tapo-App mit Verbrauchsdiagrammen und Kostenschätzung
  • Kompaktes Gehäuse, das den Nachbarplatz frei lässt
  • Einfache Einrichtung ohne Bridge

Schwächen:

  • Nur 2,4-GHz-WLAN
  • Kein Matter bei diesem Modell (für Apple Home über Matter die P115M wählen)
  • Tapo-Konto für die Einrichtung nötig

Für wen? Für Einsteiger und alle Alexa- oder Google-Home-Nutzer, die eine zuverlässige, einfache Steckdose für große Haushaltsgeräte suchen.

Meross MSS310: die 16-A-Alternative für Apple-Nutzer

Die Meross MSS310 ist eine WLAN-Steckdose mit 16 A / 3.680 W und Verbrauchsmessung in Echtzeit mit Verlauf in der Meross-App. Die Version in unserem Katalog wird als kompatibel mit Apple HomeKit beworben, zusätzlich zu Alexa, Google Home und SmartThings. Meross bietet außerdem eine Matter-Variante an, die MSS315.

Stärken:

  • 16 A / 3.680 W für leistungsstarke Geräte
  • Steuerung über Apple Home und Siri bei der HomeKit-Version
  • Zeitpläne und Timer integriert

Schwächen:

  • Etwas klobiges Gehäuse, das den Nachbarplatz verdecken kann
  • Meross-App weniger ausgereift als die Tapo-App
  • HomeKit-Unterstützung hängt von der Version ab: Produktangaben prüfen

Für wen? Für iPhone-Nutzer, die eine 16-A-Steckdose in Apple Home einbinden möchten, ohne ein Thread-Netz aufzubauen.

Shelly Plug S Gen3: der Liebling der Home-Assistant-Szene

Die Shelly Plug S Gen3 ist eine Mini-Steckdose mit WLAN und Bluetooth, Leistungsmessung und integriertem Matter. Ihre Stärke ist die Offenheit: lokale API, Skripte, Szenen und lokale Aktionen ohne Cloud-Zwang. Die maximale Last beträgt 12 A bzw. 2.500 W.

Stärken:

  • Lokaler Betrieb und sehr geschätzte Home-Assistant-Integration
  • Integriertes Matter für Apple Home, Google Home, Alexa und SmartThings
  • Kompakte Bauform mit mehrfarbigem LED-Ring
  • Skripte und Automationen laufen direkt auf der Steckdose

Schwächen:

  • 12 A / 2.500 W: nicht für Heizlüfter oder leistungsstarke Trockner
  • Umfangreiche, aber für Einsteiger weniger intuitive Shelly-App

Für wen? Für Smart-Home-Fans, die lokal nutzbare Daten, feine Automationen und keine Cloud-Abhängigkeit wollen.

Eve Energy (Matter): die Thread-Steckdose für Apple Home

Die Eve Energy funkt per Thread mit Matter. Sie misst den Verbrauch, arbeitet lokal ohne Cloud-Konto und lässt sich über Apple Home sowie dank Matter über Google Home, Alexa oder SmartThings steuern. Die maximale Last beträgt 11 A bzw. 2.500 W.

Stärken:

  • Thread: reaktionsschnelles Mesh-Netz, das das WLAN entlastet
  • Lokaler Betrieb ohne Cloud-Konto
  • Sehr gelungene Integration ins Apple-Ökosystem
  • Standby-Verbrauch laut Hersteller unter 1 W

Schwächen:

  • Thread-Border-Router zwingend nötig
  • Maximal 11 A / 2.500 W
  • Premium-Positionierung und recht großes Gehäuse

Für wen? Für Haushalte mit HomePod mini oder Apple TV 4K, die eine lokale, langlebige und ökosystemübergreifende Lösung wollen.

TP-Link Tapo P100 (4er-Pack): Automatisieren ohne Messung

Die Tapo P100 hat keine Verbrauchsmessung und ist auf 10 A begrenzt. Als Ergänzung ist sie trotzdem nützlich: eine Lampe zeitgesteuert einschalten, ein Ladegerät nachts abschalten oder eine kleine Lichterkette planen. Erst mit einer P115 messen, dann kleine Geräte mit P100 automatisieren.

Vergleichstabelle

ModellMax. LastEnergiemessungKonnektivitätÖkosystemeIdeal für
TP-Link Tapo P11516 A / 3.680 WJa, Echtzeit und VerlaufWLAN 2,4 GHzAlexa, GoogleDie meisten Haushalte
Meross MSS310 (HomeKit)16 A / 3.680 WJa, Echtzeit und VerlaufWLAN 2,4 GHzHomeKit, Alexa, Google, SmartThingsGroße Geräte mit iPhone
Shelly Plug S Gen312 A / 2.500 WJaWLAN, Bluetooth, MatterMatter, Home AssistantLokales Smart Home
Eve Energy (Matter)11 A / 2.500 WJaThread, MatterApple Home, Google, Alexa, SmartThingsApple-Ökosystem
TP-Link Tapo P10010 ANeinWLAN 2,4 GHzAlexa, GoogleKleine Geräte zeitsteuern

So nutzen Sie die Messwerte zum Sparen

  1. Eine Woche messen, ohne etwas zu ändern. Stecken Sie die Steckdose an ein verdächtiges Gerät (Gefriertruhe, TV-Ecke, Router, Schreibtisch) und lassen Sie sie aufzeichnen.
  2. Verbraucher sortieren. Wochenverbrauch mal 52 ergibt eine grobe Jahresschätzung. Konzentrieren Sie sich auf die drei größten Verbraucher.
  3. Automatisieren. TV-Ecke nachts abschalten, Schreibtisch abends trennen, Benachrichtigung am Ende des Waschgangs, Geräte zu günstigen Zeiten starten, wenn Ihr Tarif das vorsieht.
  4. Monatlich prüfen. Vergleichen Sie den Verlauf, um die Wirkung zu bestätigen.

Mehr zu Thermostaten, Heizkörperventilen und Automationen für das ganze Haus finden Sie in unserem Ratgeber Smart Home und Energiesparen.

Fehler, die Sie vermeiden sollten

  • Einen Heizlüfter an eine 2.500-W-Steckdose hängen. Prüfen Sie immer das Typenschild des Geräts und nutzen Sie für Heizen, Trocknen oder Kochen eine 16-A-Steckdose.
  • Geräte abschalten, die Strom brauchen. Programmieren Sie niemals Abschaltungen für Kühlschrank, Gefriertruhe, Pumpen oder medizinische Geräte.
  • Adapter stapeln. Die smarte Steckdose gehört direkt in die Wandsteckdose, nicht ans Ende einer bereits belasteten Verlängerung.
  • Versehentlich die falsche Variante kaufen. Die Bezeichnungen ähneln sich: Prüfen Sie Matter, HomeKit oder Thread beim exakten Modell.
  • Eine Innensteckdose draußen nutzen. Diese Modelle sind nicht wassergeschützt. Für draußen eine dafür ausgelegte Steckdose wählen.

Unser Fazit

Beste Wahl insgesamt: die TP-Link Tapo P115 mit 16 A, Echtzeitmessung mit Verlauf und einfacher Bedienung.

Alternative für Apple: die Meross MSS310 in der HomeKit-Version, ebenfalls mit 16 A und Apple-Home-Anbindung.

Automatisieren ohne Messung: das Tapo-P100-4er-Pack als Ergänzung für kleine Geräte.

Home-Assistant-Nutzer greifen zur Shelly Plug S Gen3, Haushalte mit Thread-Netz zur Eve Energy. Die ganze Auswahl finden Sie in unserer Rubrik smarte Steckdosen.

Häufig gestellte Fragen

Verbraucht eine smarte Steckdose mit Energiemessung selbst Strom?
Ja, aber sehr wenig: je nach Modell etwa ein Watt oder weniger im Standby. Eve gibt für die Eve Energy beispielsweise unter 1 W an. Das ist gering im Vergleich zu den möglichen Einsparungen bei einem Stromfresser.
Kann ich einen Heizlüfter oder Trockner an eine smarte Steckdose anschließen?
Ja, wenn die Steckdose für 16 A (3.680 W) ausgelegt ist, wie die Tapo P115 oder die Meross MSS310, und das Gerät diese Leistung nicht überschreitet. Für Heizgeräte keine 2.500-W-Modelle nutzen und direkt in die Wandsteckdose stecken.
Ist die Tapo P115 mit Apple HomeKit kompatibel?
Nein, die normale P115 funktioniert mit Alexa und Google Assistant. Für Apple Home bietet TP-Link Matter-Varianten mit „M“ an, etwa die P110M oder P115M. Alternativ eignen sich die Meross MSS310 in der HomeKit-Version oder die Eve Energy.
Brauche ich einen Hub für eine smarte Steckdose?
Nicht bei WLAN-Steckdosen wie Tapo P115, Meross MSS310 oder Shelly Plug S Gen3, die sich direkt mit dem Router verbinden. Die Eve Energy mit Thread benötigt einen Thread-Border-Router, etwa einen HomePod mini oder ein kompatibles Apple TV 4K.
Welche Steckdose eignet sich für Home Assistant?
Die Shelly Plug S Gen3 ist am beliebtesten: lokale API, Skripte und eine geschätzte Home-Assistant-Integration ohne Cloud-Abhängigkeit. Matter-Steckdosen wie die Eve Energy lassen sich ebenfalls lokal über die Matter-Integration einbinden.
Ist die Messung einer smarten Steckdose genau genug?
Um Stromfresser zu finden und Trends zu verfolgen, ja. Es sind keine geeichten Abrechnungszähler: Nutzen Sie sie zum Vergleichen und Entscheiden, nicht zur Rechnungsprüfung. Sehr kleine Leistungen werden oft ungenauer erfasst.

Artikel aus unserem umfassenden Ratgeber

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